Werbemittel-Wissen

Druckverfahren für Werbegeschenke: Drucktechniken im Überblick

Werbegeschenke gehören zu den beliebtesten Marketing-Instrumenten. Von Werbekugelschreibern über Notizblöcke bis hin zu bedruckten USB-Sticks – kostenlose Werbegeschenke mit Logo sind überall präsent. Denn für jede Zielgruppe gibt es die passenden Aufmerksamkeiten. Sie eignen sich für Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Co. und sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen in positiver Erinnerung bleibt. Damit die Beschenkten die kleinen Aufmerksamkeiten jedoch direkt mit Ihrer Firma verbinden, ist es essentiell, diese individuell zu gestalten und mit Ihrem Logo versehen zu lassen. Nur so ist der Wiedererkennungswert gegeben. Dafür gibt es heute verschiedenste Druckverfahren und Veredelungstechniken für Werbegeschenke. Welche das genau sind, verraten wir Ihnen:

Werbeartikel bedrucken mit dem Siebdruck

Dieses Druck-Verfahren wird in der Regel in mehreren Schritten durchgeführt. Denn jede Farbe wird in einem eigenen Prozess auf das Produkt aufgebracht. Dies erfolgt mithilfe eines Siebes – ein Rahmen, in dem ein feines Gewebe gespannt ist. Doch bevor dieses Druckverfahren für Werbeartikel genutzt werden kann, muss das Sieb zunächst vorbereitet werden. Dafür wird das Gewebe zunächst mit einer undurchlässigen, dünnen und UV-empfindlichen Schicht überzogen. Im Anschluss wird ein Motiv auf das Sieb gelegt und dieses belichtet. An den Stellen, an denen das Gewebe mit dem Motiv bedeckt ist, bleibt die Kopierschicht wasserlöslich. Die so entstandene Schablone wird in einem letzten Schritt ausgewaschen. Erst dann können die Werbegeschenke mittels dieses Druckverfahrens bedruckt werden.  Dafür wird auf dem Sieb Farbe verteilt und mit einer Rakel auf der Fläche verteilt.

Der Nachteil dieses Druckverfahrens für Werbeartikel liegt darin, dass für jede Druckfarbe ein eigenes Sieb hergestellt werden muss. Dieses lässt sich zwar nach dem Druck wieder reinigen und erneut belichten. Jedoch ist es recht aufwändig, Werbeartikel mit dieser Technik mehrfarbig zu bedrucken.

So funktioniert der Tampondruck

Werbeartikel können ebenfalls mithilfe des Tamponsdrucks mit Ihrem Logo oder einem anderen Motiv versehen werden. Bei diesem Tiefdruckverfahren befindet sich das Motiv als Vertiefung auf dem Klischee. In diesem sammelt sich die Farbe. Mithilfe eines Tampons aus Silikon wird die Druckfarbe auf den Werbeartikel aufgebracht. Handelt es sich um ein mehrfarbiges Motiv, so muss jede Farbe einzeln auf den Werbeartikel gedruckt werden. Vom Prinzip her ähnelt das Druckverfahren für Werbeartikel dem eines Stempels mit Stempelkissen. Jedoch befindet sich hierbei das Motiv nicht auf dem Stempel selbst.

Der Vorteil bei dieser Technik besteht darin, dass der Stempel nach der Reinigung wiederverwendet werden kann. Das Klischee muss hingegen für unterschiedliche Motive neu hergestellt werden.

Das moderne Verfahren: Der Digitaldruck

Ähnlich wie der Drucker zu Hause oder im Büro funktioniert dieses Druckverfahren für Werbeartikel: Der Digitaldruck. Dieser ist insbesondere für den komplexen Motivdruck geeignet. Denn er macht den Aufdruck von farbenfrohen Fotos möglich und überzeugt mit realistischer Qualität. Das Druckbild wird direkt vom Computer auf die Maschine übertragen. Statische oder feste Druckformen sind dafür nicht nötig. Insbesondere für Individualisierungen ist dieses Druckverfahren für Werbegeschenke besonders gefragt. Das Motiv wird hierbei nach dem CMYK-Mischsystem aufgedruckt.

Der Nachteil dieses Verfahrens besteht jedoch darin, dass eine exakte Übereinstimmung der Farben nicht gewährleistet werden kann. Deshalb empfehlen Experten für Werbeartikel mit einfarbigen Logodrücken ein Vollton-Verfahren wie den Sieb- oder Tampondruck. Denn diese Druckverfahren für Werbeartikel stellen die exakte Farbübereinstimmung sicher. Für Bildmotive eignet sich hingegen der Digitaldruck optimal.

Drucken ohne Unebenheiten mit dem Sublimationsdruck

Bei vielen Druckverfahren für Werbeartikel ist im Anschluss ein Unterschied zwischen dem Untergrund und dem Aufdruck zu bemerken. Anders verhält sich das hingegen beim Sublimationsdruck. Denn diese Technik verhindert einen Unterschied in der Haptik. Stattdessen sorgt sie dafür, dass die Materialien sich identisch anfühlen. Das ist insbesondere bei Textilien von Vorteil. Denn bei diesen Werbeartikeln ist bei anderen Drucktechniken oftmals ein deutlicher Gegensatz vom Motivdruck zum Stoff spürbar. Möglich machen das das Drucken ohne Unebenheiten Dampf, Folie und eine spezielle Farbe. Diese wird regelrecht in das Material eingedampft. So entsteht ein Ergebnis, das keinerlei Unebenheiten aufweist.

Doming-Aufkleber – Veredelungstechnik für Werbeartikel

Besonders hochwertig und edel wirkt diese Art, das Firmenlogo auf einem Werbegeschenk aufzubringen. Denn bei Doming-Aufklebern handelt es sich um einen Digitaldruck, der mit einer klaren Harzschicht begossen wird und somit eine ganz besondere 3D-Optik bekommt. Die Oberflächenspannung sorgt dafür, dass das flüssige Harz nicht über den Rand hinausläuft. Ist dieses ausgehärtet, so können die Aufkleber auf den Werbeartikeln angebracht werden. Dank eines extrem starken Klebers sind sie im Anschluss nur sehr schwer wieder zu entfernen.

Lasergravur für eine dauerhafte Werbebotschaft

Verglichen mit anderen Druckverfahren für Werbeartikel wird eine Lasergravur nicht auf dem Material aufgebracht, sondern in dieses eingearbeitet. Folglich wird ein Teil der Oberfläche abgetragen. Das hat den Vorteil, dass solche Werbebotschaften nicht entfernt oder beschädigt werden können. Sie sind dauerhaft auf dem Werbeartikel mit Lasergravur zu sehen. In der Regel ist diese Veredelungstechnik farblos, da sie in die Oberfläche eingearbeitet wird. Mit eingefärbten Oberflächen kann sie jedoch ebenfalls farbig erscheinen. Diese Technik ist nicht bei allen Materialien möglich. Vielmehr wird eine Gravur bei folgenden Untergründen angewendet:

  • Holz
  • Metall
  • Glas

Werbebotschaft mit einer Prägung anbringen

Insbesondere bei Gegenständen aus Leder kommt neben Druckverfahren für Werbeartikel auch diese Veredelungstechnik infrage: Die Prägung. Bei dieser wird ein erhitzter Stempel auf die Oberfläche gerückt. Dadurch entsteht ein Motiv auf dem Werbegeschenk. Damit die Schrift gut lesbar ist, muss diese eine bestimmte Mindestgröße haben. Sehr filigrane Details lassen sich hingegen schwer erkennen.

 

Fazit

Für Werbegeschenke gibt es zahlreiche verschiedene Druckverfahren. Welches sich am besten für das jeweilige Produkt eignet, hängt vor allem vom Motiv ab. Soll dieses einfarbig oder mehrfarbig, filigran oder großflächig sein? Je nach Anforderung bieten Hersteller unterschiedliche Druckverfahren für Werbeartikel an, die Ihre Botschaft optimal zur Geltung kommen lassen.